Zwei Schwestern starten ihre eigene Fridays for Future-Demonstration im Kurpark

Kategorie: Kinder & Jugend

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Über 400 Demonstrationen von mehrheitlich Jugendlichen gab es am Freitag vor der Bundestagswahl für ein ja zur Wende in der Klimapolitik. Magda und Apollonia Schmidt schufen ihre eigene, kleine Aktion vor dem Kurparkschloss und freuten sich über die positive Resonanz.

Für das Klima gibt es kein „später mal“ mehr

Eigentlich hatten sich Apollonia und Magdalena Schmidt den großen Demos in München oder Weilheim anschließen wollen. Kurz vor der anstehenden Bundestagswahl nochmal ein Zeichen setzen: es geht hier um unsere Zukunft! Doch dann kam ein Termin dazwischen – und eigentlich: warum nicht hier im eigenen Ort? Im Kleinen für sich und trotzdem sichtbar? Kurz überlegt und spontan umgesetzt! „Denn es ist doch cool, wenn man etwas vor der eigenen Haustür machen kann“, betont Magdalena. Die beiden sind fast erstaunt darüber, wie gut die Resonanz auf ihre spontane Aktion ist. Viele Leute bleiben stehen, ermuntern und betonen ihre Zustimmung.

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„Als wir mit unseren Pappschildern hierher gewandert sind, hat uns eine Gruppe von Jugendlichen spontan zugejubelt und applaudiert“, freut sie sich. Magdalena darf bei dieser Wahl zum 1. Mal an die Urne gehen und auf die Frage, ob man das Wahlalter hinuntersetzen solle, kommen beide ins Nachdenken. Die politische Meinungsbildung in der Schule fängt ihrer Meinung nach viel zu spät und mit zu wenig Gewichtung an. Im Gymnasium wird Sozialkunde erst in der 10. Klasse unterrichtet und das nur mit einer Wochenstunde. „Es ist doch schade, dass man sich in 2 Stunden Geschichte mehr mit der Vergangenheit auseinandersetzt als mit der Gegenwart“, findet Apollonia.

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Also ja, das Wahlalter hinuntersetzen und gleichzeitig das politische Interesse bei den Jugendlichen mehr wecken und durch Informationen abdecken. „Denn eigentlich wäre es schon entscheidend, dass die Jugend mehr Gewicht in den politischen Entscheidungsprozessen erhält“, meint Magdalena nachdenklich. „Denn wir wollen noch ein bisschen mehr von dieser Welt haben und uns wird auch die Klimaveränderung stärker betreffen – so morbide das auch klingt!“ Tatsache ist: die Jugend muss mit den Folgen der Klimapolitik leben.

Für Sie berichtete Neufahrner Echo.

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