Zarte Stimmen für zartes Kind

Kategorie: Kultur

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Rund 40 Mitwirkende brachten die Orffsche Weihnachtsgeschichte am Dreikönigstag auf die Altarbühne in der St. Nikolauskirche.

Kinderchor sang Orffsche Weihnachtsgeschichte in St. Nikolaus

Das Christkind hätte seine Freude gehabt: Am Dreikönigstag sangen in der St. Nikolauskirche helle, zarte Kinderstimmen die Weihnachtsgeschichte von Carl Orff. Dazu spielte ein 20-köpfiges „Wildes Orchester“, das sich aus Musikbegeisterten und Engagierten aus Herrsching und Umgebung zusammensetzte. Möglich gemacht hatte das Elisabeth Schmidt, Leiterin der Kinderchors der Pfarreiengemeinschaft Ammersee-Ost. „Ein Traum ist wahr geworden! Schon lange wollte ich das Stück in der Vertonung von Gunhild Keetmann mit dem Kinderchor aufführen, heute spielen wir dieses schöne Werk am Fuß des heiligen Bergs“, freute sie sich zur Begrüßung.

Chor und Orchester wurden szenisch unterstützt von drei „Hirten“ des Ammerseer Bauerntheaters sowie den „Heiligen Dreikönigen“ von der Kolpingfamilie und weiteren unzähligen Helfern, wie etwa Bühnenbildnerin Claudia Weinhart und vielen Eltern der Chorsprösslinge. „Es ist eine tolle Gemeinschaft entstanden und die vielen helfenden Hände im Hintergrund, das hat mich begeistert“, dankte sie dem Team vor rund 150 Zuschauern.

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„San d‘Schaf scho drinn?“: In schönstem Oberbayrisch berichten drei Hirten – alias Rainer Bartsch, Robert Brack und Franz Czasny – von den Geschehnissen in der Heiligen Nacht. Zum Klang von Flöten auf Strohballen ums Feuer sitzend, den Kirchenaltar im Rücken, entdecken sie den Stern von Bethlehem am (Kirchendach-)Himmel und machen sich, von engelsgleich klingenden „Gloria“-Rufen verzaubert, samt ihrer Tiere auf den Weg. Am Stall von Maria und Joseph angekommen, huldigen sie dem Heiland. „Froh, froh, froh“, schallt das Benedicamus durch die Nikolauskirche und beim Wechselgesang von Maria und dem Chor beim „Kindlwiegen“ strahlen die Augen – nicht nur der kleinen Sängerinnen und Sänger. Schon hört man zu Trommelschlägen die drei Könige nahen „und a Musi hams a dabei“, kommentieren die Hirten. „Aber mir, mir warn do zuerst do“, behaupten sie sich gegen die Königspracht! Caspar, Melchior und Balthasar – Josef Zusel, Werner Pöllmann und Konrad Rausch in prächtigen Gewändern – überreichen Gold, Weihrauch und Myrrhe und machen sich recht schnell wieder von dannen.

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Nach dem lieblichen Dormi Jesu verabschieden sich die acht Kinderstimmen mit einem furiosen Gloria in excelsis Deo. Tosender Applaus! Und weil so schön war, lud das Ammerseer Bauerntheater tags drauf anlässlich des Seniorennachmittags nochmal zum gemeinsamen Spiel ins Gotteshaus ein. Ein glänzender Jahresauftakt für Jung und Alt in Herrsching!

Für Sie berichtete Petra Schmieder.

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