Klimaschule fürs Leben

Kategorie: Schulen

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Wie kann die Gemeinde Energie einsparen? Darüber machten sich die Kinder der Grundschule an der Herterichstraße in München beim Kinder-Klima-Camp Gedanken.

Kinder-Klima-Camp im Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil

Mitte Juli war es wieder soweit: Beim Kinder-Klima-Camp im Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil drehte sich für zwei Wochen alles um den Schutz von Umwelt und Klima. 24 Schulklassen aus der Region nahmen am diesjährigen Camp teil. Wegen der Pandemie fand es heuer erstmals als Tagesprogramm statt. Das schmälerte den Elan allerdings kaum, mit dem sich die insgesamt 500 Kinder auf die verschiedenen Themen stürzten. Ab diesem Schuljahr bietet der Bund Naturschutz auch Tagesprogramme für Klassenausflüge an. Ob bei der Gemeinderatssitzung im „Energiespardorf“, beim „Plastiksiegelmemory“ spielen, beim Herstellen einer „Mückencreme“ oder beim Brotbacken: Die Schulkinder rund um den Ammersee lernten beim Kinder-Klima-Camp viel Neues über den Klimaschutz.

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So entdeckten die Dritt- und Viertklässler der Montessorischule in Peißenberg, welchen Weg ein Plastikteil nehmen kann – von seiner Entstehung bis zum Ende auf dem Meeresgrund oder an einem Strand auf einer fernen Insel. „Das ist ganz schlimm, auch für die Fische“, berichtete eine kleine Schülerin traurig. Zusammenhänge besser verstehen, Ursache und Wirkung begreifen: Darum geht es im „Gemeinderat des Energiespardorfs“. Hier überlegen die Kinder, wie die Gemeinde ihre Energieversorgung organisiert, mit Sonne, Wind, Wasser oder anderen alternativen Formen. Eine Schule fürs Leben!

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Welchen Weg geht der Plastikmüll? Auf einer Weltkarte verfolgten Schülerinnen und Schüler der Montessorischule Peißenberg die „Weltreise“ von Plastikgegenständen.

„Wir sind sehr zufrieden über die Resonanz. Deshalb wollen wir es ab dem neuen Schuljahr auch als Tagesprogramm mit einem Schwerpunktthema für Schulausflüge anbieten“, berichtet die Leiterin des Seminarhauses des Bund Naturschutz, Birgit Geurden. Zur Auswahl stehen gesunde Ernährung, nachhaltige Kleidung, Müllvermeidung, Umweltschäden durch Plastik, klimaverträgliche Energiegewinnung, gesunder Wald, Klimawandel durch Erderwärmung, Nutzen durch Bienen und Biodiversität. „Besonders die Schulen in Herrsching sind eingeladen, uns zu besuchen. Wir sind ja quasi um die Ecke“, so Geurden.

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Eltern und Lehrer können sich bei Interesse gern beim Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil melden:

Birgit Geurden, Tel. 08152-39900-22 oder per Mail: birgit.geurden@bund-naturschutz.de

Für Sie berichtete Petra Schmieder.

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