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Großzügige Spende für das Schullandheim Wartaweil - Die Barbara Bommer Stiftung übergibt 20.000 Euro für neue Gruppenräume

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 21. Mai 2019

„So etwas ist nicht alltäglich, Frau Bommer!" Mit diesen Worten bedankte sich Landrat Karl Roth für jene Summe, die dem Schullandheim an diesem Tag überreicht wurde. Der Landkreis sei stolz auf diesen Ort, der weit über dessen Grenzen hinaus eine starke Strahlkraft habe. Ein Ort, der zur Begegnung einlädt und ein Meilenstein in Richtung Inklusion ist. Wo Menschen mit und ohne Behinderung sich treffen, austauschen und wieder auftanken können.
Wartaweil ist das einzig komplett barrierefreie Schullandheim in Bayern und aktuell werden neue Gruppenräume gebaut, um auch größeren Gruppen und Schulklassen den Aufenthalt hier zu ermöglichen.

 „Zimmer hatten wir ausreichend zur Verfügung", sagt auch Rainer Salz, Geschäftsführer des Landesverbands Bayern für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. Engpass seien vielmehr Räume gewesen, die Platz für größere Gruppen mit Rollstuhlfahrern bieten. Trotz staatlicher Unterstützung müssen sie dafür 1,5 Millionen Euro selber aufbringen und sind dringend auf Spenden angewiesen.
Für die Träger des Schullandheims eine Fügung, dass mit der beauftragten Ausbauunternehmen TM Ausbau der Kontakt zur firmeneigenen Barbara Bommer Stiftung zustande kam. Diese Stiftung unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche und hilft deren Angehörigen. Ob eine Stiftung für krebskranke Kinder oder dem Verein VFBB, der sich unter Leitung von Prof. Ninkovic um brandverletzte Kinder und Erwachsene aus Krisengebieten kümmert u.a. Vereine und Einzelschicksale – die Barbara Bommer Stiftung teilt den wirtschaftlichen Erfolg von TM Ausbau mit Menschen, die es nötig haben.

Wartaweil Spende 2

Eine Spende, die für den Bau neuer Gruppenräume im Landschulheim Wartaweil dringend gebraucht wird, überreichte Barbara Bommer von der gleichnamigen Stiftung dem Träger der Einrichtung. V.l.: Christian Schiller, Barbara Bommer, Landrat Karl Roth und Rainer Salz, Geschäftsführer des Landesverbands Bayern für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V

„Es war mir ein Bedürfnis, hier helfen zu wollen und dieses Bedürfnis hab ich mir erfüllt", wiegelt Barbara Bommer die Dankesworte ab. Durch eine nicht kontrollierte Bluttransfusion wurde sie in jungen Jahren mit Hepatitis C infiziert und nur durch das Können und den Einsatz von Ärzten gerettet. Ob dadurch ihr Bedürfnis zur Hilfe geweckt wurde? Sie tut es jedenfalls sichtlich gerne und freut sich mit den Betreuern und Besuchern vom Schullandheim in Wartaweil über dieses „Himmelreich, das hier für Kinder geschaffen wurde". Sie hofft, dass noch viele Gäste in dieser Einrichtung eine unbeschwerte Zeit erleben dürfen, „damit sie Kraft für ihren oft schweren Alltag tanken".

Für Sie berichtete Barbara Geiling.

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