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Der Lions Club München Würmtal übergibt Spende an die Herrschinger Insel: mit 1.476 Euro sichert der Club zwei IsarCard Abos für 2020

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 04. März 2020

Für viele Menschen ist es ganz selbstverständlich: wenn man einen Termin in München oder auch anderen Städten im Umkreis hat, kauft man sich ein Ticket für den öffentlichen Verkehr – oder nimmt das eigene Fahrzeug. Aber was machen jene Mitbürger, die sich eine solche Fahrkarte nicht leisten können? „Mir war im Vorfeld diese Problematik gar nicht so bewusst" betont der Vorsitzende des Lions Clubs, Hans Koloczek, bei der Spendenübergabe.

Man weiß, dass es auch in diesem wohlhabenden Landkreis Menschen gibt, die von Sozialhilfe leben. Die sparen müssen und auf viele Bequemlichkeiten verzichten. Aber sich keine Fahrkarte leisten zu können hat darüberhinaus eben viele weitere Konsequenzen. Sei es, Termine bei Ärzten oder in Ämtern nicht wahrzunehmen zu können. Den Kontakt zu Angehörigen und Freunden aufgeben zu müssen, keine kulturellen Angebote besuchen u.a.m. Die Herrschinger Insel ist sich dieser Problematik seit Jahren bewusst und stellt für Bedürftige daher übertragbare IsarCards bereit.

Spenden Lion Insel 1

Die Freude, helfen zu können, gilt hier für beide Einrichtungen bei der Spendenübergabe: den Lions Club München Würmtal mit Heinrich Lurz, Dieter Waldschmidt, Dr. Jürgen Reinicke und Lucia Vetter – und die Herrschinger Insel mit Angela Ziegler, Hannelore Wienholt (Vorstand) und Barbara Maier-Steiger

„Wir sind zutiefst dankbar, dass der Lions Club uns zwei Abonnements finanziert" freut sich die Leiterin der Einrichtung, Barbara Maier-Steiger. „Die Menschen hier sind froh und glücklich über dieses Angebot." Denn wer von Sozialleistungen lebt, kann in der Regel das Geld für längere Strecken mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht aufbringen.
Und einen kleinen Einblick davon, wie viele Menschen dieses Angebot nutzen, bekommen die Verantwortlichen des Lions Clubs an diesem Nachmittag gleich lebhaft präsentiert: in einem ständigen Kommen und Gehen wechseln die Karten ihre temporären Besitzer. 2019 nutzten ca. 130 Menschen die Isar Cards fast 1.800 mal.
„Eine tolle Geschichte, was sie hier machen" beglückwünscht Hans Koloczek die Vertreter der Insel, die für die Anschaffung der Karten immer auf Spenden wie diese angewiesen sind. Eine Spende im übrigen, „die wir nicht drucken lassen, sondern durch verschiedene Aktivitäten generieren" betont Heinrich Lurz, der Activity-Beauftragte der Organisation. In Herrsching ist dies z.B. der große Flohmarkt in der Realschule, der in diesem Jahr am 28./29. März stattfindet. Zum 20. Mal, wie Heinrich Lurz nicht ohne Stolz bemerkt.

Für Sie berichtete Barbara Geiling

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