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Startschuss für neue Rettungswache

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 02. April 2021

Das war kein Aprilscherz! Pünktlich zum 1. April ist die Rettungswache Seefeld nach Herrsching umgezogen. Seitdem halten ein Rettungs- und ein Krankenwagen im BRK-Heim in der Keramikstraße in Herrsching die Stellung. Der neue Standort mitten im Wohngebiet ist eine provisorische Lösung. Langfristig soll die Wache im Gewerbegebiet beheimatet sein. Bis es soweit ist haben die Ehrenamtlichen der Bereitschaft Herrsching ihre Bleibe in der Keramikstraße geräumt und übergangsweise Unterschlupf im Forum StaRK Am Landungssteg gefunden.

Herrsching Rettungswache

Rettungssanitäter Felix Schiller (li.) mit Assistent Hermann Tost vor dem BRK-Heim, dem neuen, vorübergehenden Standort der Rettungswache Herrsching.
Foto: Presse BRK Starnberg

 

„Die Einsätze des Rettungsdienstes steigen stark", so Kreisgeschäftsführer Jan Lang vom BRK Starnberg, „und für die Bürger im westlichen Landkreis bedeutet der neue Standort ein Stück zusätzliche Sicherheit". Ausgangspunkt für die Umstrukturierung der Rettungswachen im Landkreis war eine Trend- und Strukturanalyse (TRUST) des Rettungszweckverbandes der Leitstelle Fürstenfeldbruck. Es zeigte Verbesserungsmöglichkeiten für die Standortwahl der Rettungswachen auf und machte deutlich, dass Gilching eine komplett neue Rettungsstation braucht. In der Folge wird die bestehende Wache in Seefeld nach Herrsching verlegt. Denn für Herrsching mit seiner wachsenden Bevölkerung ergab das Gutachten, dass großer Bedarf für eine verbesserte Notfallversorgung herrscht. Durch den Umzug kann die gesetzliche Hilfsfrist von zwölf Minuten zwischen Alarmierung des Rettungsdienstes und dessen Eintreffen am Ort des Geschehens gewährleistet werden.

Auf dem Gelände der kürzlich errichteten Impfaußenstelle an der Ecke Gewerbe-/Arzberger-Straße sollen ebenfalls sieben Container für die Rettungswache aufgestellt werden. Zuvor müssen aber noch verschiedene baurechtliche Regularien erfüllt werden, teilt das BRK mit. Im BRK-Heim sind nun Rettungs- und Krankenwagen für angekündigte Fahrten untergebracht, das Notarztfahrzeug bleibt in der Schindlbeck-Klinik. Die Rettungswache ist 24 Stunden am Tag einsatzbereit mit jeweils zwölf hauptamtlichen Rettungskräften, die von Ehrenamtlichen der Bereitschaft Herrsching unterstützt werden.

Für Sie berichtete Petra Schmieder

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