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Mit Kreativität und Flexibilität durch die Pandemie Die Herrschinger Insel stellte ihren Jahresbericht 2020 vor

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 30. August 2021

Nachdem die diesjährige Mitgliederversammlung coronabedingt nur digital erfolgte, luden Vorstand und Geschäftsleitung der Herrschinger Insel zum Pressegespräch in ihre Räumlichkeiten in die Bahnhofstraße 38 ein. Vorsitzende Hildegard Wienholt und Geschäftsleiterin Barbara Maier-Steiger gaben einen Kurzüberblick über den Jahresbericht.
Im Großen und Ganzen habe sich der Verein in dem von Corona geprägten Jahr gut geschlagen. Es sei eine große Herausforderung gewesen, sich immer wieder auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen, vor allem mit der Digitalisierung zurechtzukommen, so Barbara Maier-Steiger. Dennoch sei sie erstaunt darüber, dass die Anzahl der Beratungen von 2482 im Jahr 2019 auf 2704 im Jahr 2020 gestiegen ist – Trotz starker Einschränkungen aufgrund der Pandemie. „Es wurde sehr viel über das Fenster kommuniziert", sagt Barbara Maier-Steiger. So konnten die Beratungen kontaktlos stattfinden und auf Anfragen eingegangen werden. Die Kooperationen und Vernetzungen mit anderen Institutionen habe sich auch weiterhin gut bewährt.

Herrschinger Insel Pressegesprach 01

Sie ließen das Pandemie-Jahr Revue passieren (von links): Angela Ziegler, Hildegard Wienholt, Andreas Thullner, Ute Stolle und Barbara Maier-Steiger

So erleichterte die enge Zusammenarbeit mit der Tafel oder dem Amt für Soziales eine unkomplizierte und schnelle Unterstützung von Klienten. Dies zeigte sich auch in der Lebensmittelaktion für Bedürftige, die aufgrund der Schließung der Tafel ins Leben gerufen wurde. „Die Spendenbereitschaft war enorm. Sie lag im fünfstelligen Bereich", freute sich die Geschäftsführerin. „Im Rahmen dieser Aktion konnten 91 Hilfsbedürftige, darunter 12 Familien, unterstützt werden."

Wie es der Tradition der Herrschinger Insel entspricht, wurden auch Helfer geehrt, deren Einsatz besonders gewürdigt wurde. Wie Ute Stolle, die durch ihre Herrschinger Insel Masken-Aktion HIMA nicht nur Bedürftige und Ehrenamtliche mit Masken versorgte, sondern auch Vereine und die Kommune. Das Herrschinger Start-Up hatte 17 Außenstellen und produzierte insgesamt 2000 Masken. „Es war ein Gewinn für Alle", sagte Ute Stolle. Ein besonderer Dank wurde auch den ehrenamtlichen Helfern Angela Ziegler und Andreas Thullner ausgesprochen. „Ihr habt Tonnen bewegt", sagte Barbara Maier-Steiger im Hinblick auf den Umzug des Herrschinger Inselmarktes in die größeren Räumlichkeiten der ehemaligen alten Post.

Für Sie berichtete Nicole Burk.

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