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Wo der Fichtenvogel lebt...

Kategorie: Kinder / Jugend
Veröffentlicht: 19. Mai 2014

(Text/Fotos: st) Heidi Körner vom Breitbrunner Gartenbauverein hält eine Feder hoch und schaut in die Kinderrunde: „Weiß denn jemand, was das für eine Feder ist? Die haben wir gerade im Fichtenwald gefunden." Ein Sechsjähriger antwortet: „Na, eine Fichtenfeder!"

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Vögel bauen jetzt ihre Brutstellen

Kategorie: Kinder / Jugend
Veröffentlicht: 02. Mai 2014

(Text: hd) Im Moment sieht man Vögel oft eifrig hin und her fliegen und unter Dächern und in dichten Hecken und Bäumen verschwinden. Meist haben sie auch Zweige oder Gräser im Schnabel. Beides ist ein Zeichen dafür, dass sie mit dem Nestbau beschäftigt sind. Die fertigen Nester sieht man gar nicht so häufig. Sie sind gut versteckt. Erst im Winter entdeckt man sie in den kahlen Ästen. Dass die Vögel ihre Nester gut verstecken hat einen Grund: Die Brutzeit ist für sie eine gefährliche Situation. Sie müssen nicht nur auf sich selbst aufpassen, sondern auch auf ihren Nachwuchs. Viele sogenannte Nesträuber warten nämlich nur auf eine Gelegenheit die Eier stehlen zu können. Für sie sind sie ein Leckerbissen.
Solche Nesträuber sind beispielsweise Füchse, Marder oder andere Vögel. Wenn eine Vogelmama auf Futtersuche ist, schnappen sie zu. Um sich und den Nachwuchs zu schützen, wenden Vögel unterschiedliche Tricks an. Viele brüten in Höhlen, Felsspalten oder unter Dächern und Decken. Brüten bedeutet, dass sie ihre Eier bewachen und wärmen, bis der Nachwuchs endlich geschlüpft ist. Andere wiederum bauen ihr Nest in Baumkronen, also ganz weit oben. Die meisten tarnen es zusätzlich mit grünen Zweigen oder Moos. Vor allem Bodenbrüter, also Vögel, die ihre Nester auf dem Boden zum Beispiel zwischen Baumwurzeln bauen, tun das. Vögel, die kaum Feinde haben, können ihr Nest für alle sichtbar platzieren. Störche tun das beispielsweise. Sie kehren auch immer wieder zu ihrem alten Brutplatz zurück. So etwas nennt man Nesttreue.

 
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