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Viele offene Ateliers in Herrsching und Umgebung - 26 Künstler präsentierten ihre Werke beim 7. Kunstrausch des Kulturvereins

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 17. September 2018

Wer einen Einblick von der Vielseitigkeit künstlerischer Ausdrucksformen bekommen wollte, der war auf dem 7. Kunstrausch im Kurparkschloss bestens aufgehoben. Ob Malerei mit kräftigen Farben oder zarten Pinselstrichen, Fotografien als Abbild oder eindrucksvoll bearbeitet und schließlich Holzskulpturen, die unter dem Titel „6 Versuche Licht zu formen" fantasievolle Schatten an die Wände warfen. Ein Ausstellungswochenende aber auch, an dem die Künstler die Werkstätten für das Publikum öffneten und spannende Einblicke in ihre Arbeit gewährten.

 

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26 Künstler stellte ihre Werke für ein Wochenende im Kurparkschloss aus und 20 von ihnen öffneten parallel dazu ihre Ateliers für den Publikumsverkehr: eine famose Gelegenheit, sich über die Vielseitigkeit künstlerischen Schaffens zu informieren

„Viele Aussteller kommen inzwischen durch Mund zu Mund-Propaganda zu uns" strahlt eine erleichterte Margit Metz ob des großen Anklangs, die diese Vernissage fand. Viele Gäste sind gekommen, um sich die ausgestellten Werke anzuschauen und bei der Gelegenheit in Ruhe mit den Erschaffern zu reden. In gemütlicher Atmosphäre tauscht man sich aus, fachsimpelt, genießt die große Vielseitigkeit, die hier so gekonnt präsentiert wird.

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„6 Versuche Licht zu formen" betitelt Jürn Ehlers diese Holzskulpturen, die im Erdgeschoss des Kurparkschlosses gut zur Geltung kamen

„Am Anfang wussten wir gar nicht, wie wir all diese Werke geschmackvoll unterbringen können" bestätigt die Vorsitzende des Kulturvereins. Aber einmal resolut angefangen, „fügten sich die anderen Kunstwerke (fast) von selbst an ihren Bestimmungsort" – und bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Helfern und allen voran Dietmar Oehler. Am Ende gibt sie den Besuchern noch einen kleinen Hoffnungsschimmer mit auf den Weg: man überlegt, ob man nicht doch wieder die „Skulpturen im Park" wiederaufleben lässt. Nach den durch Vandalismus hervorgerufenen Schäden und dem darauf folgenden Ärger hatte man eigentlich davon Abstand genommen. Aber „eigentlich" war es halt doch immer eine tolle Veranstaltung gewesen!

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Hinter dem schwebenden Elefanten von Eva Ehlers steckt eine Geschichte, die bald in einem Kinderbuch genauer erklärt werden wird

Für Sie berichtete Barbara Geiling

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