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Gemeinsam für ein faires Miteinander, Naturerhaltung und einen klaren Wertekanon: Bündnis 90/Die Grünen wählten ihre Kandidaten für den Gemeinderat

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 15. November 2019

Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen und neben dem Bürgermeister gilt es auch wieder die 24 Sitze im Gemeinderat neu zu besetzen. Ein verantwortungsvolles Amt, wie die Landratskandidatin und Grünen-Vorsitzende, Marina Neubauer, in ihrem Grußwort betonte. Gegenwärtig hat die Partei in Herrsching vier Vertreter in diesem Gremium, um ihre Ziele und Ideen zu vertreten. Doch „Klima- und Umweltfragen rücken zunehmend ins Bewusstsein der Menschen" betonte Wahlleiterin Ruth Paulig. Themen, die schon immer ein wichtiges Anliegen dieser Partei sind und die in Folge auf mehr Stimmen in der nächsten Kommunalwahl erhofft.

Der Saal im Andechser Hof war gut gefüllt mit einer bunten Mischung an Parteimitgliedern und anderen interessierten Bürgern. Langjährige Parteifreunde und solche, die hineinschnuppern wollten. Jung und alt, alteingesessen und relativ neu in Herrsching sowie quer durch alle Berufsgruppen. Gute Voraussetzungen also, eine „bunte und schlagkräftige Liste" aufzustellen, wie es die Landtagsabgeordnete und „Ur-Herrschingerin" Katharina Schulze der Ortsgruppe wünschte.
In Abstimmung mit den Mitgliedern wurde beschlossen, die ersten 9 Kandidaten für einen Sitz im Gemeinderat einzeln zu wählen und die Plätze 10 bis 24 in Blöcken.

Gruenen Aufstellung 2

Sie kandidieren für Bündnis 90/Die Grünen für Plätze im Gemeinderat.
V.l. (sitzend): Wolfgang Darchinger, Hans-Jürgen Böckelmann, Gertraud Köhl, Anke Rasmussen, Gerd Mulert, Christoph Welsch
Stehend: Maria und Dirk Wittenbrink, Torsten Kretschmann, Margit Utzmann, Dr. Jan Grunwald, Ulrike Breitenberger, Felix Maizet, Johanna Neubauer-da Luz, Regula Fey, Dr. Konrad Hiller, Valentin Schiller, Karin Kleinhans, Birgit Geurden, Jürgen Balfanz, Gerd Kloos, Bettina Liebl, Rita Mulert, Dr. Herbert Biebach, Willi Meyerhöfer

Für diesen 1. Listenplatz wurde Anke Rasmussen einstimmig gewählt, die seit 12 Jahren im Gemeinderat die Grünen vertritt und sich sehr für das Gymnasium und den Neubau des Kindergartens Kunterbunt einsetzt. Platz 2 hatte bislang Hans-Jürgen Böckelmann inne, der seit 18 Jahren im Gemeinderat sitzt und 12 Jahre stellvertretender Bürgermeister ist. Er wollte aber diesen vorderen Platz an einen Jüngeren abtreten und schlug Christoph Welsch für diese Position vor, der als Architekt sein Wissen u.a. sehr gut für den Bauausschuss einsetzen könne. Den Posten in diesem Gremium nämlich wollte Gertraud Köhl (Platz 3) gerne übergeben, um in Zukunft mehr Kapazitäten für Themen wie Tagespflege, Herrschinger Insel und Umweltpolitik frei zu haben.
Nachrücker für seine Frau Rita könnte Gerd Mulert auf Platz 4 werden, der seit 12 Jahren die Grünen im Kreistag vertritt und zum Thema Energie und Abfall bestens informiert und vernetzt ist. Platz 5 übernimmt Hans-Jürgen Böckelmann, gefolgt von Wolfgang Darchinger, der sich in einer Stichwahl gegen Valentin Schiller durchsetzen konnte. Umweltpolitische Themen liegen ihm am Herzen und auch ein Eintreten für die Handwerksbetriebe im Ort. Valentin Schiller, der seit einigen Monaten regelmäßig Gemeinderatssitzungen besucht, wurde auf den 8. Platz gewählt. Beeinflusst von seinem Studium der Versorgungs- und Ernährungsmanagement gilt sein Interesse u.a. dem Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit und Regionalität. Platz 7 und 9 gingen an die Übersetzerin und Ethnologin Johanna Neubauer-da Luz und Birgit Geurden, die für den Bund Naturschutz in Wartaweil arbeitet. Unteren den weiteren Kandidaten finden sich neben zahlreichen Neuzugängen engagierte Kräfte wie Willi Meyerhöfer, Rita Mulert, Dr. Herbert Biebach, die ausdrücklich auf einen hinteren Listenplatz wollten.

Für Sie berichtete Barbara Geiling

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