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Großes ,,Ramadama" in Herrsching - Die Christian-Morgenstern Schule sammelte Müll an Straßenrändern auf

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 13. Juni 2017

Es war der letzte Schultag vor den Pfingstferien und der krönende Abschluss der Projektwoche ,,Plastik im Meer - was hat das mit Herrsching zu tun?" : Die Christian- Morgenstern Grund- und Mittelschule veranstaltete ein ,,Ramadama" in Herrsching, bei dem die Schüler herumliegenden Müll im gesamten Ortsgebiet aufsammelten. 

 

 

Gegen 10.30 trafen die Klassen am alten Sportplatz ein, wo Bürgermeister Christian Schiller die fleißigen Helfer begrüßte. Nach einer kurzen Übersetzung des Begriffs ,,Ramadama", was auf hochdeutsch ,,Räumen tun wir" bedeutet, bedankte er sich bei Allen mit frischen Brezen für ihren Beitrag zur Umwelt. ,,Es geht um den Schutz der Weltmeere im Sinne von unnötigem Plastikeintrag", erklärte er. Säckeweise Müll sind gesammelt worden, darunter auch eine Felge und ein rostiges Auspuffrohr, das man an den Straßenrändern gefunden habe. 

Der Startschuss für das ,,Ramadama" war um acht Uhr, nachdem sich die Klassen die Gebiete bis Wartaweil aufgeteilt haben. Nach einem knapp dreistündigen ,,Sammelmarathon" - ausgerüstet mit Mülltüten und Handschuhen - bekamen die Schüler und Lehrer einen guten Einblick in die Sauberkeit auf Herrschings Straßen. ,,Erschreckend ist die Anzahl an Zigarettenkippen, die vermehrt am Bahnhof, an Bushaltestellen und um die Mülleimer herum liegen", stellte Konrektorin Katharina Casper fest. Sauberer hingegen sei es in den Wohngegenden gewesen. ,,Vermutlich, weil dort regelmäßig gekehrt wird", sagte sie. Auch kaputte Bierflaschen seien oben am Landungssteg gefunden worden. 

Die Initiatorin der Projektwoche, Susanne Hänel, machte mit ihrer Klasse bei den ,,Aufräumarbeiten" in Wartaweil interessante Beobachtungen: ,,Direkt am See war es zwar relativ sauber, aber die Straßen und Ränder waren sehr verdreckt. Der meiste Müll bestand aus Unmengen an Zigarettenkippen", stellte sie fest.

In der letzten Woche haben die Schüler sehr fleißig an dem Thema gearbeitet und sich ausgiebig mit der Frage ,wie kommt Mikroplastik in unsere Gewässer?' beschäftigt. ,,Die Schüler sind alle sehr betroffen über die Gefährdung der Tiere und setzen sich jeden Morgen damit auseinander", erzählt Susanne Hänel. ,,Täglich bringen die Kinder Hände voll Müll mit in die Schule, um zu verhindern, dass der Wind die Abfälle in den See fegt". 

Für Sie berichtete Nicole Burk

Rama dama 02

Rund 500 Schüler und ca. 40 Lehrkräfte befreiten beim ,,Ramadama"  Herrschings Straßen von unnötigem Müll

 

Rama dama 01

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