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Sicherheit im Fokus: Die Frauenunion zieht Bilanz und blickt auf ein aufregendes neues Jahr

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 16. März 2018

Es gibt Blumen und viel Lob für die Vorsitzende auf der Jahreshauptversammlung der Herrschinger Frauenunion. „Ich bin wirklich dankbar, dass du weitergemacht hast," erklärt Angelika Knülle, Gründungsmitglied und selbst viele Jahre Vorsitzende der Union. Selbstverständlich ist das schließlich nicht, bedenkt man, dass Fromuth Heene im letzten Jahr zusätzlich den Vorsitz des CSU Ortsverbandes übernommen hat. Doch Heene lässt keinen Zweifel daran, dass ihr die Aufgabe trotz der Doppelbelastung Freude bereitet. „Es ist vor allem die Vielfalt der Themen, mit denen man zu tun hat", erklärt sie. Vielseitig ist die Arbeit der Frauenunion allemal. Sie ist nicht nur politisches Sprachrohr, sondern glänzt auch immer wieder mit gut besuchten Veranstaltungen mit spannenden und hochkarätigen Rednern, von denen es auch in diesem Jahr wieder einige geben wird, wie Heene nicht ganz ohne Stolz ankündigt.

 

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr ist dabei sicherlich der Besuch von Nato Geheimdienstchef Arndt Freitag von Loringhoven, der im Oktober gemeinsam mit Angela Merkels ehemaligem Sicherheitsberater Erich Vad in einem Vortrag zum Thema „Wie ist die aktuelle Gefährdungssitutation Deutschlands?" über die veränderte Sicherheitslage aufklären wird. Um das wichtige Thema Cyberkrieg und neue Formen der Bedrohung wird es außerdem im Juni bei Oberst Frank Schlösser, Kommandeur der „Schule Informationstechnik der Bundeswehr" und Professor Gabi Dreo Rodosek, Direktorin des Forschungsinstitutes CODE an der Bundeswehruniversität Neubiberg, und führende Wissenschaftlerin im Bereich der Cyberabwehr, gehen. Auch beim Stammtisch am 12. April, zu dem auch Landtagsabgeordnete Ute Eiling- Hütig und Polizeichef Erich Schilling erwartet werden, wird das Thema Sicherheit im Fokus stehen. „Die Verunsicherung nimmt schließlich auch bei uns im Ort zu", wie Heene erklärt.

 

Bild JHV Frauenunion

„Danke, dass du weitermachst". Gründungsmitglied Angelika Knülle überreicht der Vorsitzenden Fromuth Heene einen Strauß Tulpen (v.l.).

 

Neben so ernsten Themen darf jedoch auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Jüngst erst besuchte die Union eine Spiel des Herrschinger Volleyballvereins GCDW und auch eine Ladiesnight ist für das Ende des Jahres erneut geplant. Auch dieser Shoppingausflug ist nicht ohne Hintergrund: Es geht um die Stärkung des örtlichen Einzelhandels und darum, dabei auch noch etwas für den guten Zweck zu tun. (Das komplette Jahresprogramm finden Sie auf der Homepage der Frauenunion: www.fu-bayern.de/verbaende/ov/herrsching)

 

Doch auch die Kommunalwahlen 2020 rücken mittlerweile in sichtbare Nähe. Man wolle wieder mit eigenen Themen und einem eigenen Kandidaten antreten, erklärt Heene. Deshalb müsse es aber nun zunächst darum gehen, das Profil der Partei zu schärfen, um den Bürgern auch einen Grund zu geben, die CSU zu wählen. Welche Themen sich dabei aufdrängen, wird in der anschließenden Diskussion schnell deutlich. Einige Entscheidungen des Gemeinderates, etwa die geplante Umgestaltung des Bahnhofsplatzes und das Verkehrskonzept in der Seestraße stoßen bei einigen der Anwesenden auf wenig Verständnis. Auch gegen die sinkenden Gewerbesteuereinnahmen müsse man dringend etwas unternehmen. „Wir müssen endlich damit aufhören, alles einfach so abzunicken", forderte Ingrid Seipp entschieden.

 

Für Sie berichtete Marcella Rau

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