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Sensationell, Mega, Spitzenmäßig und einfach Saugut: Beim Schlossgartenfest 2018 überschlagen sich die Adjektive

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 31. Juli 2018

Das Wetter: einfach sensationell. Die Stimmung: dito. Und sonst: Was will man mehr!
Ob es an der Wetterkerze des Veranstalters Ludwig Darchinger lag, dem Jahrhundertsommer, an der Vorfreude, dem gut eingespielten Veranstalterteam von D'Herrschingern, der guten Musik, den Gästen, den spannenden Events samt Moderation, der guten Verpflegung, ..., oder halt einfach ein Mix aus allem zusammen – das Schlossgartenfest war – wieder einmal – super! Schon am Eröffnungstag luden nur mehr wenige freie Plätze auf den vielen Bierbänken zum Sitzen ein und am Samstag war auch die Tanzfläche dank der fetzigen Musik von der Bürgermeisterband Dr. SchiWaGu und K2 aus Weilheim rappelvoll. Ebenso die Uferpromenade beim beliebten Fischerstechen oder Sautrogrennen, bei dem es wieder richtig spannende Zweikämpfe gab. Ein super Wochenende für die vielen Gäste – und ein superlanges Wochenende für die Veranstalter, auf die im Vor- und Nachfeld jedes Jahr wieder eine große Herausforderung wartet.

 

 

Für die Herrschinger Blaskapelle war das diesjährige Schlossgartenfest ein kleiner Musik-Marathon, spielten sie doch an allen drei Tagen auf. Viele neue Stücke wurden einstudiert und auf der Bühne und beim Einzug präsentiert. Schon lange vor der offiziellen Eröffnung am Freitag begannen sie zu spielen, was den vielen Gästen, die sich auch schon eingefunden hatten, nur Recht war. Um ein Haar hätten D'Herrschinger dieses Fest aus ihren erfahrenen Händen gegeben, als ihnen die Umsetzung der neuen Sicherheitsmaßnahmen nicht realisierbar erschien. Inzwischen aber hat sich der zusätzliche Aufwand wieder auf ein machbares Maß eingependelt und viele der geforderten Punkte „gab es eh schon längst", wie Ludwig Darchinger bestätigt – „nur, dass sie jetzt halt schriftlich festgehalten sind".
Für dieses Jahr hat sein Verein in eine neue Beleuchtung investiert. Überall in den Bäumen hingen nun große bunte Glaskolben, in denen sich aber sparsame LED-Lampen verbergen. Neu ist auch, dass der Barbetrieb in diesem Jahr wirklich pünktlich um 2.00 Uhr in der Früh zumachte. Im Jahr zuvor hatten sich die Nachbarn beschwert und so hatte der Gemeinderat auf die Einhaltung gedrängt.

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Ein Prost auf den Veranstalter Ludwig Darchinger, der mit seinem Verein D'Herrschinger wieder einmal ein grandioses Schlossgartenfest auf die Beine gestellt hat

„Passt so auch" grinst der Veranstalter – und ansonsten war eh alles super. Nichts passiert? „Na ja", der eine Gabelstapler hatte vor dem Aufbau seinen Geist aufgegeben und bei alleine 12 Tonnen Bodenplatten, die es zu transportieren gilt, war das schon umständlich. Ach ja und beim Bodensprenkler hat eine Pumpe nicht mehr getan – aber das Problem wurde von zwei Freunden kurzerhand in die Hände genommen. Für Ludwig Darchinger ein ganz wichtiger Teil dieser Veranstaltung: das man sich hier so schnell und unbürokratisch hilft und anpackt, wenn's nötig ist.

Mehr Bürokratie dagegen gab es hinsichtlich des Seniorennachmittags: da die Gemeinde aufgrund der neuen Datenschutzverordnung nicht mehr die Listen mit den in Herrsching gemeldeten Senioren herausgeben darf, mussten in diesem Jahr Angestellte der Verwaltung die Ausgabe der beliebten Wertgutscheine übernehmen. „So kann ich endlich mal in Ruhe meine Weißwurst hier genießen" grinste der Seniorenbeiratsvorsitzende Burkhart Siewert – und die Damen und Herr(en) von der Verwaltung schienen durchaus Spaß an ihrer neuen Aufgabe zu haben.

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Die Ausgabe der Wertgutscheine für die Senioren und Menschen mit Behinderung übernahmen in diesem Jahr Angestellte der Gemeinde – geschuldet der neuen Datenschutzverordnung

Und ansonsten war alles einfach gut. Beim Fischerstechen flogen die ersten Teilnehmer zwar mehr aufgrund des Wellengangs in den See als durch das Gestochere ihrer Gegner, aber das war zumindest den meisten Zuschauern relativ egal. Am anstrengendsten war das Ganze im Endeffekt für die beiden Ruderer Tom Jäger und Schorsch Neuner, die sich bei bis zu 15 Knoten Windstärke ordentlich in die Riemen legen mussten. Am Ende wurde der See aber ruhiger und das Stechen noch richtig spannend, als das Au-pair Natalia Welasko ihren eigenen Herbergsvater vom Sockel stieß und Lars Schöppe letztendlich als Sieger den Wanderpokal erhielt.
Wesentlich ruhigere Bedingungen hatten am nächsten Tag die Sautrogler, die in wirklich spannenden Rennen die Bojen in ihren unförmigen Kisten umpaddelten. Wie jedes Jahr von dem bestens aufgelegten Moderatoren-Brüderpaar Manu und Alex Tropschug begleitet, wurde auch dieses „East-Coast-Rennen" zu einem Zuschauermagnet. Am Ende konnte sich das Team mit Flo Schell und Jonas Schmidt knapp vor dem Team TU fast mit Christopher Bennett und Alex Bussmann durchsetzen. Dritter wurden die „Seadogs" mit dem aus England zu Besuch weilenden James Haigh und Catherine Brosser aus Gilching.

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Flo Schell und Jonas Schmidt auf dem letzten Meter vor ihrem Sieg des diesjährigen Sautrogrennens, das wieder viele Menschen an die Herrschinger „East Coast" zog

Spannung, gutes Essen, gut gekühltes Bier, ausgezeichnete Weine, gute Musik und eine tolle Stimmung bei bestem Wetter – das Schlossgartenfest 2018 wird in Erinnerung bleiben!

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Das Schlossgartenfest 2018: einmal wieder ein tolles Fest bei herrlichem Wetter in einer schönen Lage und vielen netten Leuten

 

Für Sie berichtete Barbara Geiling

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