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Die Stimme im Körper lassen – dann kann nichts schief gehen! Die Opernsängerin und Stimmtrainerin Christiane-Maria Vetter zu Gast beim Ladies Business Lunch

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 17. Februar 2019

Zusammenkommen, Netzwerken, sich in der Mittagspause austauschen, etwas essen – und dabei noch neue Impulse erhalten? Der Business Lunch, eine gemeinsame Einrichtung der Frauenunion und des Gewerbevereins WIR, bietet eine Plattform für all dies. Ging es beim letzten Mal noch um das etwas trockenere aber dennoch wichtige Thema der neuen Datenschutzverordnung, so sprach dieses Jahr die Konzertsängerin und Stimmtrainerin Christiane-Maria Vetter über den richtigen Einsatz der Stimme bei Verkaufs- und Kundengesprächen. „Die Stimme muss rein" ist ihr Plädoyer. Sie hat nichts im Mundraum verloren, sondern sollte erst den Körper durchlaufen, bevor sie nach außen gelangt.

Wie verschieden es doch klingen kann, wenn jemand „ich freue mich ja so, Sie zu sehen" sagt. Christiane-Maria Vetter spielte diesen Satz in mehreren Stimmlagen durch und verdeutlichte dabei eindrucksvoll, dass auch eine übertriebene Mimik keinesfalls von Vorteil ist. Zu hoch, mit vorangehender Schnappatmung versehen, ruhig und tragend, die Vokale ziehend oder kurz: frappierend zu hören, wie gleiche Sätze so unterschiedlich auf sein Gegenüber wirken. „Der Mensch wird zu 70% über seine Sprechstimme wahrgenommen" betonte die Stimmtrainerin und unterstrich damit die besondere Wirkung dieses Organs sowohl im Kundenkontakt als auch im privaten Bereich.

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Die immense Wirkung der Stimme verdeutlichte die Konzertsängerin und Stimmtrainerin Christiane-Maria Vetter im Rahmen des Business Lunch, zu dem der Gewerbeverein WIR und die Frauenunion geladen hatte.

Entscheidend dabei sei eine richtige und „gesunde" Führung der Stimme. Nähe zu seinem Gegenüber aufbauen durch eine authentische und ungekünstelte Sprachführung, durch ein empathisches Eingehen auf den anderen. Immer wieder unterlegte die Sängerin und Stimmtrainerin, zu deren Kunden viele Menschen gehören, die in der Öffentlichkeit reden müssen ihre Ausführungen durch Beispiele. Sprach die Gäste des Business Lunch in allen Facetten möglicher Stimmlagen an, begleitet von unterschiedlicher Mimik und Gestik. Die FU/CSU-Vorsitzende Fromuth Heene äußerte sich am Ende der Veranstaltung verblüfft darüber, wie direkt man aus den Reaktionen der Angesprochenen die Wirkung der Sprechweise erkennen konnte. Zuletzt gab Christiane-Maria Vetter den Anwesenden noch einige Tipps mit nach Hause. Den Atem fließen zu lassen sei besonders bei öffentlichen Ansprachen ein wichtiger Punkt damit es zu keinem „Stau" käme. Und zur Stimme aus dem Körper: den Rücken an eine Lehne, Säule oder Wand lehnen und hinten aus dem Hals heraus mit diesem Gegenstand sprechen. Auch, wenn dies vielleicht leichter gesagt als getan ist.

Für Sie berichtete Barbara Geiling

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