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Herrsching hat 2019 eine Volksschützenkönigin: Ruth Merkhoffer

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 05. November 2019

Beim Herrschinger Volksschießen gibt es heuer mit Ruth Merkhoffer zum ersten Mal seit 2010 wieder eine Schützenkönigin. Ihren Siegestreffer erzielte die 56-jährige Herrschingerin bereits in der ersten halben Stunde des viertägigen Wettbewerbs. „Mit ihr erringt eine Teilnehmerin die Königswürde, die schon seit vielen Jahren zu den ‚Stammgästen' des Wettbewerbs gehört und die nebenbei den Verein auch tatkräftig unterstützt. Wir gratulieren herzlich", freuten sich Vorsitzender Fritz Topitsch und der 2. Schützenmeister, Peter Kößler, vom D'Herrschinger Wildschütz'n Verein. Sie überreichten den Königspokal und alle weiteren Preise am Samstag, 26. Oktober, im Andechser Hof. Den zweitbesten Schuss landete Jürgen Sauer gefolgt von Florian Pausewang.

 

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Strahlende Sieger des diesjährigen Volksschießens (Reihe vorne, v.li.n.re.): Peter Kößler (2. Schützenmeister) mit Volksschützenkönigin Ruth Merkhoffer und Lennart Coelen (1. Schülerklasse). Dahinter: Bürgermeister Christian Schiller, Reinhard Michler (1. Aufgelegt-Schützen), Fritz Topitsch (1. Schützenmeister), Veronika Riech (1. Damenklasse) und Christine Burkuhl (1. Platz Blattlwertung) mit Tochter Lena. Foto: Petra Schmieder

Insgesamt 136 Schützinnen und Schützen nahmen am 33. Herrschinger Volksschießen vom 16. bis 19. Oktober teil. Das waren laut Veranstalter noch einmal sieben mehr als im Vorjahr. Den Eröffnungsschuss gab die dritte Bürgermeisterin, Christina Reich, ab. Teilnehmen konnten alle Laien, die nicht in einem Schützenverein aktiv sind. „Besonders freut uns, dass viele Familien mit Kindern kamen und insgesamt auch mehr Frauen. Und, dass das Niveau nochmals gestiegen ist", berichtete Kößler.

7.333 Schuss wurden am Schießstand in den Vereinsräumen beim katholischen Pfarrzentrum abgegeben – ohne Proben und Königsschüsse. Unter den Gästen waren auch ein chinesisches Paar und ein Inder. Für den Königsschuss allerdings können sich nur Ortsansässige qualifizieren. Neben etlichen bekannten Gesichtern und Teams waren auch neue Mannschaften am Start, so die „Herrschinger Ruderer" die „Luftlochschießer", „Grashopper" und auch eine „Funny Family". Die Gruppe mit den meisten Akteuren stellten wie im Vorjahr die Handball-Herren des TSV. „Wir danken allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbs", wandte sich der Vorsitzende Fritz Topitsch an die Gäste. Den Siegern in den verschiedenen Kategorien winkten 40 Gewinne in Form von ausgesuchten Sachpreisen sowie „Frauen- und Männer-Gutscheinen" – jeweils aus der Drogerie oder dem Elektromarkt.

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Schießen wird weiblicher: Rund 50 Schützinnen legten beim 33. Herrschinger Volksschießen das Gewehr an. Foto: Petra Schmieder

Die Sieger in den einzelnen Kategorien
Bei den Zehn- und Elfjährigen, die aufgelegt schießen durften, waren in diesem Jahr acht Starter dabei. Sieger wurde Maksimilian Ferdimahr vor Fleur De Roy und Eliana Öggl. In der Schülerklasse belegte Lennart Coelen Platz eins vor Jonas Reich und Philipp Appelhans. In der Jugendklasse errang Alexander Schümann Gold, Silber ging an Lisa Feyrer und Bronze an Pablo Nibbe. Die Damenklasse führte zum vierten Mal in Folge Veronika Riech an. Knapp dahinter lag Karina Schnell und auf Platz drei Christine Burkuhl. Die besten Schützen bei den Herren tauschten heuer die Plätze: Der Vorjahres-Dritte, Làszló Varga, setzte sich an die Spitze und verwies Seriensieger Jürgen Breiter auf Platz zwei. Der Zweite vom Vorjahr, Florian Pausewang, musste mit Platz drei vorliebnehmen. Wachablösung gab es auch bei den Aufgelegt-Schützen. Reinhard Michler erzielte das beste Ringergebnis. Er verdrängte die Siegerin der vergangen drei Jahre, Hannelore Kößler, vom Podest. Dritter wurde Dietmar König. Den Sieg im Mannschaftswettbewerb holte sich bereits zum siebten Mal in Folge das Team der „Glückstreffer". Platz zwei (im Vorjahr drei) belegten die „Motorbikers" und Platz drei (im Vorjahr zwei) ging an die „Los Krachos". Unverändert blieb die Reihenfolge bei den Aufgelegt-Schützen, beste Gruppe waren wieder „D´guad Aufglegten", dahinter kam „Lochschwab 51" und die „Blaskapelle Aufgelegt".

Die vorderen Plätze bei den Preisträgern der Erwachsenen beherrschten die Damen. Sie belegten fünf der ersten sechs Ränge. Der erste Preis, mit dem besten Blattl aller Teilnehmer, ging an Christine Burkuhl. Ihr folgten Karina Schnell, Stephanie Feyrer-Stöhr, Heribert Merkhoffer, Ulrike Schatz und Veronika. Herrschings Bürgermeister Christian Schiller belegte Platz 21. Er dankte den Wildschützen für die gelungene Organisation des Volksschießens: „Hier trifft man Menschen und Ringe!" Gerne betätigte er sich schließlich als „Königinnenmacher" und begleitete die Schützenkönigin, als sie freudestrahlend ihren Pokal entgegennahm.

Wer sich für die Auswertung im Einzelnen interessiert, kann alle Ergebnisse auf der Internetseite des Vereins https://herrschingerwildschuetzen.wordpress.com/volksschiessen/ einsehen.

Die Schützenjugend trifft sich jeden Dienstag ab 17.45 Uhr. Eine Ausrüstung wird gestellt. Schüler und Jugendliche können ab dem 12. Lebensjahr der Schützengesellschaft beitreten. Ab dem 10. Lebensjahr wird eine Sondergenehmigung vom Landratsamt benötigt.

Für Sie berichtete Petra Schmieder.

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