Zum 44. Mal eröffnete der Christkindlmarkt in der Seegemeinde seine Pforten.
Weniger Glühwein, mehr Kunsthandwerk, großes Essensangebot
Es fehlte nur noch der Schnee, dann hätte es auf dem 44. Herrschinger Christkindlmarkt am dritten Adventswochenende an nichts gemangelt. Dennoch passte das nebelige, kalte Wetter gut in die Weihnachtszeit – denn wer wärmt sich nicht gerne mit einem heißem Tässchen Glühwein oder Punsch am Lagerfeuer auf. Wie auch schon in den Jahren zuvor, platzierte sich der Markt vor der wunderschönen Kulisse der evangelischen Erlöserkirche bis hin zum Möbelbaus Darchinger. Anders als im Vorjahr, gab es weniger Glühweinstände, dafür aber eine größere kulinarische Auswahl und mehr Verkaufsstände für Kunsthandwerk. Das wurde im Herbst im Gemeinderat beschlossen. Über 40 glitzernde und duftende Stände sorgten für wohlige Stunden in der Adventszeit. Heiße Getränke fehlten ebenso wenig wie herzhafte Schmankerl und Süßes aus der Region. Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk war, konnte sich hier genügend Anregungen holen: Handgefertigte Arbeiten, darunter Holzschnitzereien, bunt bemalte Weihnachtskarten, selbstgestrickte Wollmützen sowie kunstvoller Baumschmuck fanden zahlreiche Abnehmer. Auf die kleinen Gäste wartete ein Karussell und der Nikolaus kam an beiden Tagen mit Geschenken. Besondere Beachtung fand wieder das festliche Rahmenprogramm: Adventliche Klänge präsentierten die Wörthseebläser, die Blaskapelle Herrsching und die Kantorei der „DreiSeenGemeinde“. Es fanden Weihnachtslesungen im evangelischen Gemeindesaal statt und Christa Edelhoff- Weyde spielte am Sonntagabend Orgelmusik zum Advent von Johann Sebastian Bach.
Für Sie berichtete Nicole Burk.













