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Ein junger Künstler startet durch: Jakob Mühleisen zu Gast im Kurparkschloss

13.11.2018 | Veranstaltungen

„Sad songs make me happy" Eine Stellungnahme, die Jakob Mühleisen von einem Musikerkollegen aufgeschnappt hat – und die ihn beeinflusst? Traurige Liebesballaden sind zumindest ein Markenzeichen des jungen Herrschinger Singer und Songwriters, der im Kurparkschloss mit einem Solokonzert auftrat. 17 Jahre ist er alt und verfügt bereits über ein Repertoire an Stücken, das beeindruckend ist. Über eine Technik, von der so manch älterer Kollege etwas abschauen kann und eine Stimme, die erstaunlich ausgereift ist. Und der nicht zuletzt die Gabe hat - trotz trauriger Liebeslieder – ein Publikum so zu begeistern, das es nach dem Konzert alles andere als traurig nach Hause geht.

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Tag der offenen Tür im Jugendhaus Stellwerk: Vorbeikommen lohnte sich bei cooler Musik, reichhaltigen Buffet, Glücksrad mit vielen Preisen und bunten Programm

29.10.2018 | Kinder / Jugend

Bayrisch Golf spielen mit einer Rauschbrille auf der Nase? Fast ein Ding der Unmöglichkeit, wie so mancher junge Besucher feststellen musste. Wenn mit dem Ding auf der Nase doch schon die Orientierung beim einfachen Gehen Probleme bereitet, wie soll man da noch zielgerichtet werfen? Lustig aber ist es trotzdem - wie so vieles, wenn man es gemeinsam mit anderen macht. Und genau diese Gemeinschaft bietet das Stellwerk in Herrsching an. Daneben: ein tolles und rühriges Team von Jugendpflegern, einen engagierten Jugendbeirat, einen gemütlichen Ort zum Reden, Kicker, Billard, eine eigene Küche, Garten und ein Mädchenzimmer zum Zurückziehen. Ein richtig guter Treffpunkt also für die Jugend dieser Gegend.

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Großes Interesse bei der Bürgerversammlung zum Verkehrskonzept: Fast 400 Herrschinger nutzten die Einladung für Information und Diskussion

26.10.2018 | Veranstaltungen

Eine Schlussfolgerung zumindest lässt sich nach dieser außerordentlichen Bürgerversammlung zum Verkehrskonzept ganz klar ziehen: man kann durchaus unterschiedlicher Meinung darüber sein. Die Pflanztröge sind ein gefährlicher Schmarrn – oder doch auch ein sehr probates Mittel. Die Situation für Fahrradfahrer hat sich verschlechtert und doch kommt ein herzliches Danke für die gewinnbringenden Maßnahmen. Noch viel zu wenig passiert oder doch viel zu viel?
Nach einer ausführlichen Darstellung der Ausgangssituation und den durchgeführten sowie geplanten Maßnahmen samt ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen durch Bürgermeister Christian Schiller und Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen kamen die Bürger zu Wort. Und auch das wurde an diesem Abend deutlich: das Thema Verkehr brennt den Bürgern Herrschings unter den Nägeln.

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Das Haus der Bayrischen Landwirtschaft feierte seinen 70. Geburtstag - Viele Gäste, eine Standortbestimmung und eine spannende Zeitreise gehörten zum Festprogramm

24.10.2018 | Veranstaltungen

70 Jahre sind eine lange Zeit. Vor 70 Jahren war der 2.Weltkrieg gerade mal drei Jahre vorbei und viele Menschen hatten wohl andere Sachen, als eine Weiterbildung im Kopf. Deutschland lag danieder – und mit ihm auch die Landwirtschaft, die nicht mehr in der Lage war, das Land zu ernähren. Und doch entstand gerade zu jener Zeit die Bauern- und Bäuerinnenschule, das heutige Haus der Bayrischen Landwirtschaft. Den Horizont erweitern, Kompetenzen stärken und sich für die Landwirtschaft einsetzen, in allen seinen Facetten. Dies war damals die Aufgabe der Schule und so wird sie auch heute noch verstanden. Konfrontiert mit ganz anderen Herausforderungen wie damals – aber wohl so aktuell wie eh und je.

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„drunter & drüber in der Realschule Herrsching: Schülerautoren aus Meran begeisterten mit ihrer Buch-Performance

24.10.2018 | Veranstaltungen

Wenn eine Schulleiterin, für die Schüleraufführungen ja wirklich keine seltenen Ereignisse sind, von Tränen der Ergriffenheit spricht. Wenn im Atrium der Schule drei 9. und 10. Klassen sowie zahlreiche Zaungäste in den oberen Etagen mucksmäuschenstill dem Geschehen lauschen und am Ende ganz viel Beifall spenden. Und wenn auch alle Ehrengäste sich voller Überschwang über diese Aufführung der Schüler aus Meran austauschen – dann schien da wirklich etwas ganz Besonderes entstanden zu sein. Schüler als Autoren: damit hatte auch die Realschule Herrsching schon mit ihrem Fantasy-Roman „Schattenrisse" für viel Furore gesorgt. Ein Gymnasium in Meran zog nach und publizierte ebenfalls mit dem Gachenau Verlag unter Gerhard Knülle ein Buch. Und stellte dieses in einer Art und Weise vor, wie man es nur selten erlebt. In einer Mischung aus Text, Musik und Tanzelementen – und in einer ganz hervorragenden Qualität.

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So schön kann Tradition sein: Mit dem Kirchweihfest haben die Morgenstern Schützen einen alten Brauch wiederbelebt. Auch in diesem Jahr lassen zahlreiche Besucher sich das Fest nicht entgehen

24.10.2018 | Veranstaltungen

Es ist eine bayerische Tradition, die in vielen Dörfern bereits in Vergessenheit geraten war. Seit einigen Jahren jedoch erfreut sich das Kirchwehfest wieder wachsender Beliebtheit. Immer mehr Dörfern feiern inzwischen wider „Kirta", „wozu wir sicherlich auch einen Beitrag geleistet haben", erzählt Herbert Breitenberger nicht ganz ohne Stolz. Breitenberger ist Vorstand der Morgenstern Schützen, die das Fest, das immer am dritten Sonntag im Oktober stattfindet, vor nunmehr neun Jahren wieder ins Leben gerufen haben. Und das mit Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein kommen vor allem die Breitbrunner auch in diesem Jahr zahlreich. Mit etwa 600 Gästen, vor allem aus dem Dorf und den benachbarten Orten, rechnet der Schützenchef auch in diesem Jahr. Größer soll das gemütliche Fest an der Heilig-Geist-Kirche auch gar nicht werden. Auf Werbung verzichtet man deshalb ganz bewusst. Aber auch ohne scheint es sich durchaus herumgesprochen zu haben, welch schöne Feier die Schützen da geschaffen haben. „Das Essen geht uns eigentlich immer aus", erzählt Breitenberger. Dabei bereite man jedes Jahr aufs Neue mehr vor.

 

Der Renner sind natürlich die traditionellen Kirchweihnudeln, die laufend frisch hergestellt werden. Geht der Teig aus, werden da schon einmal Wartezeiten in Kauf genommen. Daneben gibt es selbst gebackene Kuchen, die von Hobbybäckern aus dem ganzen Dorf beigesteuert wurden, Brotzeit und Gänsebraten. Elf Fässer Bier stehen bereit. Speiß und Trank ist aber bei weitem nicht alles, womit die Kirta lockt. Auch für Unterhaltung ist in diesem Jahr wieder reichlich gesorgt.

 

Bild Kirchweih

Die besondere Attraktion des Kirchweihfestes ist die „Hutsch´n", die auch in diesem Jahr vor allem die kleinsten Besucher bei Laune hält. Jedes Jahr wird die Konstruktion aufs Neue aufgebaut.

 

Das ganz besondere an diesem Fest ist natürlich die „Hutsch´n" – ein an einer Holzkonstruktion aufgehängter Balken, der sich trefflich zum Schaukeln eignet und vor allem bei den Kindern für Kurzweil sorgt. Keinen Moment kommt sie zu Ruhe. „So eine Hutsch´n wie die unsere ist mit Sicherheit einzigartig auf der Welt", meint Breitenberger. Jedes Jahr werde die Holzkonstruktion aufs Neue aufgebaut.Für die passende musikalische Untermalung sorgen die Amperland-Musikanten, der örtliche Trachtenverein, die Jaudesbergler, stellen mit traditionellem Tanz ihr Können unter Beweis. Vor allem bei den jüngeren Besuchern beliebt ist außerdem die Möglichkeit, sich selbst einmal am Luftgewehr zu versuchen. Und auch die Kleinsten dürfen sich schon am völlig ungefährlichen Lichtgewehr versuchen.


Davon, dass das Kirchweihfest in alten Zeiten vor allem als Anlass für ausgedehnte Saufgelage diente, merkt man heute selbstverständlich nichts mehr. In Breitbrunn sind es vor allem Familien, die das Fest besuchen und sich - ganz gesittet, das ein oder Glas Bier schmecken lassen.

 

Für Sie berichtete Marcella Rau

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Heilig oder Scheinheilig? Ein Dorf will keine neue Kirche, der Pfarrer redet ein ernstes Wort mit Gott – und das Ammerseer Bauerntheater ist mal wieder richtig gut in Form!

16.10.2018 | Veranstaltungen

Eine solche Tirade an Schimpfwörtern muss einem erst mal einfallen. Und für den Bäcker (Walter Kilian), Totengräber (Roland Sgherzi) und Großbauer (Manfred Huber – sie haben es allesamt drauf) hieß das: erst mal auswendig lernen! Mit brüllenden Gelächter und munteren Schimpfkanonaden empfangen die Drei das Publikum zum ersten Akt und ziehen derweil einhellig über den gerade verstorbenen Zagelstecher her, den der Dreschflegel niedergemäht hat. So richtig beliebt schien er in dem Ort Kloaberg-Schmuggling nicht gewesen zu sein und so stimmen auch Witwe (Monika Nebel als perfekte Besetzung) und Pfarrer schnell überein, ihn möglichst schnell unter die Erde zu bringen. Während der Gemeindediener (hervorragend: Stefan Weber) in Abwesenheit des Bürgermeisters noch mit den Formalitäten kämpft, wird das Begräbnis durch die Ankunft des Kirchenbauers (eine Paraderolle für Ralf Bürklen, in der er seine schwäbische Muttersprache voll ausleben darf) gestört. Kostenlos eine neue Kirche anstelle des „Bröselbatz", wie selbst der Pfarrer (er würde Don Camillo Ehre machen: Rainer Bartsch) es ausdrückt? Aber nie und nimmer! Doch warum die Dorfbewohner so an ihrem alten Kircherl hängen und was die kleinen Päckchen damit zu tun haben, die mal so eben weitergereicht werden – das bleibt bis zum Ende ein Geheimnis.

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Viel bunte Pracht und treues Engagement: Der Gartenbauverein ehrt seine langjährigen Mitglieder und Preisträger

15.10.2018 | Allgemeines

Ihnen verdankt Herrsching viele blühende Flecken. Kinder der Christian Morgenstern Schule haben mit dem Gartenbauverein einen tollen Garten angelegt und in diesem Herbst eigenen Apfelsaft aus den eigen Äpfeln gepresst. Jugendliche pflanzten mit ihrer Hilfe 5000 Krokusse, über deren Blütenzauber Mensch und Tier sich im nächsten Frühjahr freuen können. Und viele von ihnen schaffen in ihren eigenen Gärten kleine Oasen, die mitunter auch dazu beitragen, der Vielfalt einen Raum zu geben. „Solche engagierten Vereine brauchen wir im Ort" sprach Bürgermeister Christian Schiller dem Gartenbauverein auf der Herbstversammlung seine Anerkennung aus.

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„Eine wichtige Investition in die Zukunft“ (Umweltminister Marcel Huber) - Der BUND Naturschutz feiert die Wiedereröffnung seines Seminarhauses in Wartaweil

15.10.2018 | Veranstaltungen

Der BUND Naturschutz (BN) scheint ein glückliches Händchen mit Damen zu haben. Geht schon ihr Gästehaus in Wartaweil, die „Villa Habersack" auf ein Erbe der gleichnamigen Generalswitwe zurück – so half auch jetzt wieder die testamentarische Verfügung einer Verstorbenen aus München, die Umbaumaßnahmen des Seminargebäudes zu ermöglichen. Liselotte Sepp vermachte ihre Hinterlassenschaft dem BN und gerne hat der Landesvorstand eingewilligt, dass dieses Geld nach Wartaweil fließt. Denn nach der energetischen Sanierung des Gästehauses in der „Villa" war dieses zwar gut zu nutzen – das Seminargebäude in der ehemaligen Bootshalle des Frauenhofer-Instituts jedoch hielt im Untergeschoss eine zugige Beton-Atmosphäre bereit und oben einen Aufbau im „Baracken Charme", wie es Leiter Axel Schreiner formulierte.

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