Heimat im Herzen – Zukunft im Blick

Kategorie: Kultur & Bildung

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Der 131. Herrschinger Grundkurs verabschiedet sich nach 11 intensiven Wochen.

Mit vielen Eindrücken, neuen Perspektiven und einem starken Gemeinschaftsgefühl endete die bewegte Zeit des 131. Herrschinger Grundkurses im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching. 47 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regierungsbezirken Bayerns und aus Baden-Württemberg nutzten die Zeit, um sich persönlich und politisch zu stärken, sich weiterzubilden und gemeinsam die Zukunft von Landwirtschaft und ländlichen Räumen zu erörtern. Das Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching wurde für die Teilnehmenden zu einem Ort des Austauschs, des Lernens und der Begegnung. In zahlreichen Seminaren, Workshops, Gesprächsrunden und Exkursionen setzten sie sich mit agrarpolitischen, gesellschaftlichen und persönlichen Fragestellungen auseinander – und knüpften dabei ein Netzwerk, das weit über den Kurs hinaus Bestand haben wird.

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Wertschätzung für Engagement und Bildungsarbeit

Zur feierlichen Abschlussveranstaltung begrüßte Angela Kraus, Leiterin Bildungsmanagement im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zahlreiche Gäste aus Landwirtschaft, Politik, Gesellschaft und viele Angehörige. In seinem Grußwort würdigte Günther Felßner, Präsident des Bayerischer Bauernverbands, das Engagement der jungen Menschen. Er betonte die Bedeutung von Persönlichkeitsbildung, persönlicher Entwicklung und aktiven Engagements für eine starke Landwirtschaft, den ländlichen Raum und für den gesellschaftlichen Dialog zwischen Stadt und Land.

 

Zukunftsperspektiven für Landwirtschaft und Gesellschaft

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war  die Festrede  von Dr.  Andrea Taubenböck, geschäftsführende Vorständin der Stiftung Wertebündnis Bayern. Sie stand unter dem Leitgedanken „Zukunft säen Wirkung ernten“ und würdigte die vergangenen elf Wochen als prägende Zeit ganzheitlicher Bildung. In ihrer Ansprache hob die Rednerin hervor, dass Zukunft aktiv gestaltet werden müsse und im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching  dafür  wichtige  Grundlagen  gelegt  wurden    durch  Austausch, Persönlichkeitsentwicklung und gemeinsames Lernen. Besonders betont wurde die Bedeutung von Vertrauen, Dialogfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in einer zunehmend komplexen und polarisierten Welt. Der Herrschinger Grundkurs wurde dabei als Ausgangspunkt nachhaltiger Wirkung beschrieben, die sich im weiteren Engagement der Absolventinnen und Absolventen in Beruf, Ehrenamt und Gesellschaft entfalten werde.

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Rückblick auf prägende Kurswochen

Ein besonders persönlicher Moment der Abschlussfeier war die Präsentation des 131. Herrschinger Grundkurses, in der die Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Kurs-Sprecherinnen und -Sprechern die vergangenen Wochen Revue passieren ließen. Mit Bildern, Geschichten und Eindrücken ließen sie ihre Erfahrungen, Begegnungen, Lernprozesse lebendig werden – ebenso wie ihre Freude und ihre gewachsene Gemeinschaft.
Dabei wurde deutlich, wie vielseitig der Grundkurs angelegt ist: Neben Themen aus Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft standen Persönlichkeitsbildung, Kommunikation und Teamarbeit sowie das Miteinander der Generationen im Mittelpunkt. Der Austausch mit Persönlichkeiten sowie praxisnahe Projekte ermöglichten neue Perspektiven und stärkten das Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge.

 

Feierlicher Abschluss und musikalische Begleitung

Im Rahmen der Abschlussfeier überreichten Gunther Strobl, Direktor und das Grundkursteam den Teilnehmenden ihre Urkunden.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe ScheinEilig mit progressiver Volksmusik. Martin Hegele (Akkordeon), Stefan Hegele (Helikon) und Johannes Hegele (Trompete) begleiteten die Veranstaltung und verliehen dem Festakt eine besondere Atmosphäre.
Zum Abschluss erinnerte Bildungsreferent Johannes Dietrich daran, dass Landwirtschaft Heimat und Zukunft zugleich ist – und nur gemeinsam gelingen kann.
Beim Stehempfang und festlichen Mittagessen nutzten Teilnehmende, Familien und Gäste die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und ersten Einordnungen der vergangenen Wochen.
Auch wenn der Kurs nun offiziell beendet ist, bleibt vieles bestehen: neue Freundschaften, wertvolle Erfahrungen und ein Netzwerk engagierter junger Menschen, die Verantwortung für Landwirtschaft, Gesellschaft und den ländlichen Raum übernehmen wollen. Über die Ehemaligenarbeit des Hauses der bayerischen Landwirtschaft Herrsching bleibt dieser Austausch auch künftig lebendig.

Für Sie berichtete Herrschinger Spiegel.

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