Zusammen mit dem renommierten Pianisten Peter von Wienhardt präsentierte die Violinistin das Programm „Opera & Dance“.
Opera & Dance
Ein ausverkauftes Haus und Standing Ovations: Die Weltklasse-Geigerin Arabella Steinbacher und der renommierte Pianist Peter von Wienhardt begeisterten 250 Zuhörer im Haus der Bayerischen Landwirtschaft. Unter dem Titel „Opera & Dance“ bot das Duo ein Programm, das technische Brillanz und emotionale Momente vereinte. Die Karten für das zweite Abonnementkonzert der Saison waren bereits viele Tage im Voraus ausverkauft. Auf ihrer berühmten „Stradivari Cremona 1718“ entfaltete die Violinistin eine enorme Klangvielfalt – von jazzigen Elementen aus dem Musical „Porgy and Bess“ von George Gershwin, über feurige Momente bei den Stücken von Camille Saint- Saens bis hin zu Manuel De Fallas Danse Espagnole und dem Feuertanz aus „La vida breve“. Im zweiten Teil des Konzertes folgten sechs Stücken aus Sergei Prokofievs Ballett „Romeo & Julia“ arrangiert von Peter von Wienhardt. Berührende Worte fand die Künstlerin bei den anschließenden Werken von Richard Strauss aus der Oper „Arabella“, die sie ihrem Vater, dem Pianisten und Musikprofessor Alexander Steinbacher, widmete. Er wäre vor wenigen Tagen 95 Jahre alt geworden. Bei der Ankündigung der Stücke verriet sie, dass sie der Oper ihren Namen zu verdanken habe.
Zuletzt faszinierten noch das „Adagio“ aus dem Ballett „Spartakus“ und der „Säbeltanz“ aus dem Ballett „Gayaneh“ von Aram Khachaturian die Zuhörer. Nach fast zwei Stunden entlud sich die Begeisterung des Publikums in stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus. Mit zwei besonderen Zugaben beendeten die beiden Künstler einen herausragenden Konzertabend: Nach dem leidenschaftlichen „Libertango“ von Astor Piazzolla folgte auf Wunsch von Wienhardt die „Serenade eines kleinen Esels“, das Arabella Steinbacher ihrer kleinen Tochter Yuki widmete.
Für Sie berichtete Nicole Burk.











