Ideen für das Bahnhofsgebäude

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Das alte Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Die Bürger konnten zukünftige Nutzungsmöglichkeiten in einer Liste eintragen.

Wie soll das Gebäude am Bahnhof zukünftig genutzt werden? Am Infostand der Bürgergemeinschaft Herrsching konnten Bürger ihre Vorschläge machen.

Die Bürgergemeinschaft Herrsching lud im Vorfeld der Beratungen im Gemeinderat Bürger zum Gespräch am Bahnhofsplatz ein. Wie bereits im Jahr 2015 konnten sie auch dieses Mal ihre Ideen und Vorschläge für die künftige Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes einbringen.
Der Bahnhof als „Eintrittskarte in Mitten unseres Dorfes“ sei für Jung und Alt gleichermaßen wichtig, sagte Gemeinderätin Christiane Gruber. Deswegen freute sie sich umso mehr, dass trotz Nieselregens Interessierte verschiedener Altersgruppen gekommen sind, um ihre Ideen vorzustellen. Eine „Multinutzung“ für Alle, ein Bürgertreff, ein angenehmer Platz zum Warten, ein Café mit kleiner Bühne für kulturelle Veranstaltungen waren die am meisten geäußerten Vorschläge. Nicht zu vergessen der Wunsch „Herr Vetter muss bleiben“.

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Hansgeorg Vetter betreibt im alten Bahnhofsgebäude den letzten Herrschinger Bahnschalter. Auf dessen Expertise im Bereich Fahrkarten und Tarife möchten vor allem die älteren Bürger nicht verzichten. Gewünscht sind außerdem ein Obst- und Gemüse- sowie ein Frühstücksangebot. Christiane Gruber selbst könnte sich ein Tagescafé mit einem guten Angebot vorstellen. Einige Besucher schlugen die Sanierung der WC-Anlagen vor und sprachen sich für ein schönes Raumklima in der jetzt unbespielten Wartehalle aus. Insgesamt sei das Angebot, sich einzubringen, von den Bürgern gut angenommen worden. Die Ideen werden nun dokumentiert und im November von den Gemeinderäten der Bürgergemeinschaft in den Gemeinderat mitgenommen.

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Die Mitglieder der Bürgergemeinschaft Herrsching, darunter die Gemeinderäte Claudia von Hirschfeld, Christiane Gruber und Dr. Rainer Guggenberger (ganz rechts) luden zur Ideensammlung am Bahnhof ein.

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Bahnhof im Eigentum der Gemeinde

Seit 2009 steht der Bahnhof im Eigentum der Gemeinde. Nach und nach erwarb diese Grundstücke für die P+R-Anlage, Fahrradstellplätze und einige entlang des Bahndammes. Um diese Flächen nutzen zu können, muss eine sogenannte Entwidmung der Bahn vorausgehen. Eine Umwidmung erfolgte zwar im vergangenen Jahr, allerdings stehen noch Verhandlungen an, da noch nicht alle Grundstücke der Gemeinde Herrsching gehören.
Als im April 2022 die Bahnhofskneipe schließt, werden ein Gaststättenraum und eine kleine Wohnung frei. Die Untersuchungen der Bausubstanz wurden als gut befunden. Zum Erhalt der Maßnahmen beauftragte der Gemeinderat Maßnahmen, die die Statik der Halle, die Kellerdecke und die Elektrik betreffen. Im Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde und unter Beachtung der Brandschutzauflagen kann über eine weitere Nutzung nachgedacht werden.

Für Sie berichtete Nicole Burk.

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