Natur erleben: „Tiere der Nacht“

Kategorie: Aktuelles

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Beim Erlebnisvormittag werden Tiere und Natur für Kinder „erlebbar“ gemacht.
Von links: Hier mit Dr. Romy Genuit vom Bund Naturschutz, Angelika Richter, Gemeindebücherei Herrsching und der Waldpädagogin Anke Simon.

Am Buß- und Bettag veranstaltete der Bund Naturschutz in der Gemeindebücherei einen Naturerlebnisvormittag für Kinder.

Welche Tiere sind nachts am Ammersee aktiv? Wie sehen diese aus und welche Geräusche machen sie? Antworten auf diese Fragen bekamen Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren beim Naturerlebnisvormittag in der Gemeindebücherei. Mit der Waldpädagogin Anke Simon und Dr. Romy Genuit vom Bund Naturschutz erlebten sie einen Vormittag rund um die „Tiere der Nacht“.
„Wir veranstalten den Naturerlebnisvormittag schon seit sieben Jahren immer am Buß- und Bettag, jedes Mal mit einem anderen Thema“, erklärte Anke Simon.

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Wer suchet, der findet. Insgesamt waren zwölf Tiere in der Bücherei versteckt.

Einmal über das Fell des Fuchses streicheln, das kleine Rehkitz befühlen oder das Wildschweinbaby aus der Nähe begutachten – in der freien Natur ist das nicht möglich, so aber in der Gemeindebücherei an diesem besagten Mittwoch. Anke Simon brachte zwölf ausgestopfte Tiere mit und versteckte sie in mitten von Büchern und Regalen. Die Aufgabe bestand darin, die Eule, den Wolf, den Dachs und alle anderen Nachttiere zu finden und einzusammeln. Überrascht von der Echtheit der Tiere stellten die Kinder ihre Fundstücke auf den Tisch. Anke Simon erklärte ihnen dabei alles Wissenswerte. „Warum hat das Rehkitz so viele Punkte“, fragte sie in die Runde. Die Punkte dienen der Tarnung, da sie wie Licht und Schatten wirken. Zu den nachtaktiven Tieren gehört auch der Feldhamster, den man heutzutage kaum noch sieht. Auch das Hermelin hat eine Besonderheit: das braune Fell färbt sich im Winter weiß, damit es im Schnee besser getarnt ist. Um zu zeigen, wie sich die verschiedenen Stimmen der Tiere anhören, spielte die Försterin deren Laute auf dem Handy vor.

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Verschiedene Spiele und eine Quizrunde stellten die Tiere der Nacht in den Mittelpunkt des Vormittags. Dazu gehörte auch ein Rundgang nach draußen, um Fledermausverstecke zu finden oder Spuren von Nachttieren zu entdecken.
Am Ende bastelten die Kinder Fuchs-Amulette aus Holz und bekamen noch Fledermaus-Gummibärchen als Belohnung.

Für Sie berichtete Nicole Burk.

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