Es war der unübersehbare Mittelpunkt der Festwochen und entwickelte sich innerhalb weniger Tage zum neuen Wahrzeichen Herrschings. Mit seinen 38 Metern Höhe ragte das moderne Riesenrad weit über die Baumwipfel des alten Sportplatzes hinaus und bot Tausenden Besuchern einen außergewöhnlichen Blick über den Ammersee bis hin zu den Alpen. Die 26 voll verglasten Panoramagondeln machten jede Fahrt zu einem besonderen Erlebnis – bei Tag ebenso wie am Abend, wenn mehr als 130.000 LED-Leuchtpunkte das Riesenrad in wechselnden Farben erstrahlen ließen. Doch das Fahrgeschäft war weit mehr als eine Attraktion. Es wurde zum Treffpunkt, Aussichtspunkt und Symbol der Festwochen. Selbst Bürgermeister Christian Schiller verlegte auf Einladung des Betreibers Robert Scheidacher eine Bürgersprechstunde in luftige Höhe. Während sich die Gondeln langsam über Herrsching drehten, konnten Bürger ihre Anliegen in außergewöhnlicher Atmosphäre direkt mit dem Bürgermeister besprechen. Mit dem Abbau des Riesenrads endeten schließlich auch zwei Festwochen, die Herrsching noch lange in Erinnerung behalten wird.
Für Sie berichtete Nicole Burk.




















