Bio-Regional-Fair-Radtour

Kategorie: Aktuelles

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Am Weltladen der Indienhilfe e.V. ging es los auf eine Faire-Bio-Radtour, in deren Verlauf die Teilnehmer viele regionale Projekte zum Thema nachhaltiger Konsum kennenlernten – und ausprobierten

Stadtradeln mit vielen Infos, Tipps und Spaß

„Die Themen Bio, Fairtrade und Nachhaltigkeit können richtig viel Spaß machen!“ Die Eine-Welt-Regionalpromotorin Annika Waymann bedauert es, dass diese Schlagwörter zu oft negativ besetzt sind. Häufig mit einem „Du sollst“ und schlechtem Gewissen in Verbindung gebracht werden. Bei der Radtour am 27. Juni aber sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Das gemeinsame Erlebnis in der schönen Landschaft und dabei gleichzeitig noch so einiges erfahren, über diese Themen, die sowohl Stadtradler als auch die Steuerungsgruppe umtreiben. „Ich habe mir die Idee in Wolfratshausen und Seeshaupt abgeschaut“, gibt Annika Waymann grinsend zu. Aber sie fand es einfach schön – und so passend, da der Ehemann von Gudula Leuchtenberg, langjährige Leiterin des Weltladens, in diesem Jahr Koordinator ist.

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Der war sofort bereit dazu und stellte eine Route zusammen, die das Thema „nachhaltigen Konsum“ aus vielen Gesichtspunkten beleuchtet. Los ging es beim Weltladen, wo sich die Teilnehmer vorab mit einer Tasse fairen Kaffees stärken konnten. Ein erstes Beispiel für regionales Einkaufen dann gleich ein paar Meter weiter auf dem Wochenmarkt vor der VR-Bank, der noch gute und regionale Produkte für die Tour bereithielt. Von da ging es weiter zum Energiewendezentrum, wo viel Wissenswertes über Methoden des Klimaschutzes in das Gepäck kam. Bis zur nächsten Station, der Molkerei Scheitz in Andechs, mussten bereits einige Höhenmeter überwunden werden und so schmeckte der kühle Joghurt-Drink gleich noch erfrischender. Landwirtschaft und Klimaschutz sind zwei Begriffe, die aktuell sehr selten in Verbindung gebracht werden. Wie eine ökologische Landwirtschaft aber zum Natur- und Umweltschutz beitragen kann, das erfuhren die fleißigen Radler auf dem Konradhof in Unering. Danach war erst mal eine Pause im Sepperwirt in Meiling angesagt, bevor es zur letzten Station zurück nach Herrsching ging: der Imkerei von Stadtradel-Koordinator Herrmann Leuchtenberg.

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Denn die Bienen sind nach wie vor bedroht und Herrmann Leuchtenberg erklärte, was die Imker, die Landwirtschaft und was jeder einzelne von uns für diese so wichtigen Insekten tun kann. Für die Teilnehmer war diese Nachhaltige Radltour ein voller Erfolg. Gemeinsam draußen Spaß zu haben und trotzdem noch so einiges zu lernen: eine Verbindung, die gut ankam. „Nächstes Jahr werden wir mit der Planung früher beginnen“, verspricht der Stadtradel-Koordinator. Damit dann vielleicht noch mehr Menschen aus der Region an dieser gelungenen Spaß-Info-Tour teilnehmen.

Für Sie berichtete Barbara Geiling.

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