Durst gelöscht und CO2 gespart

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Gerne nimmt Bürgermeister Christian Schiller die Refill-Plakette von Silke Meusel in Empfang, die das Rathaus als einen Ort kennzeichnet, an denen zu Öffnungszeiten Trinkwasser in mitgebrachte Gefäße abgefüllt werden kann

Rathaus und AWA Ammersee werden als Refill-Station ausgezeichnet

Wann, wenn nicht jetzt: Warme Sonnenstrahlen locken die Menschen hinaus in die Natur. Ob zum Wandern, Radln oder an die Seen. Mit dabei: eine gehörige Portion Durst, die sich am besten und gesündesten durch Wasser löschen lässt. „Früher gab es noch in fast jedem Dorf einen Brunnen, wo man Trinkwasser bekam“, meint Silke Meusel, Aktionskraft Wasser-Quartier Ammersee-Ost. Eine Tradition, die sie mit den Refill-Stationen wieder aufgreifen und damit vor allem auch zur Müllvermeidung und dem Umweltschutz beitragen wollen. Das Konzept: überall, wo ihre blauen Refill-Aufkleber pappen, kann jeder sein mitgebrachtes Trinkgefäß mit Wasser auffüllen. Und das jetzt auch in der AWA Ammersee und im Rathaus.

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Acht Refill-Stationen gibt es mittlerweile in Herrsching – plus natürlich den neuen Trinkwasserbrunnen am Rathausplatz, der von der AWA beschaffen und von der Gemeinde unterhalten wird. Frisches Trinkwasser ist also an vielerlei Stellen im Ort zu haben. Kostenfrei und von sehr guter Qualität. „Um die Umstellung von Flaschen- auf Leitungswasser zu fördern, haben wir allen unseren Mitarbeitern Isolierflaschen geschenkt“, erzählt Maximilian Bleimaier, Vorstand der AWA. Gerade von den Außendienstmitarbeitern wurde das sehr positiv aufgenommen, deren Alternative bislang Getränke aus der von Sonne und Heizungsluft aufgewärmten Plastikflasche waren. Jetzt haben sie schön kühle Getränke im Sommer – und auch mal einen heißen Tee für kalte Tage.

Für alle Mitarbeiter der AWA gab es praktische Isolierflaschen, mit denen sie das frische Leitungswasser gut gekühlt mitführen können. In eigene Gefäße auch gerne jeder Besucher. V.l.: Silke Meusel und Maximilian Bleimaier.

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Silke Meusel freut sich über solche Aktionen und über jede weitere Einrichtung, die sich als Refill-Station zur Verfügung stellt. Je mehr sich daran beteiligen, desto weniger Menschen greifen auf Plastikflaschen zurück, so ihre Hoffnung. Ein einfacher, aber sehr wirkungsvoller Beitrag zur Müllvermeidung und zum Klimaschutz, da bei Leitungswasser viel weniger CO2-Emissionen anfallen als bei Flaschenwasser (0,35 g statt 202,74 g pro Liter). 2017 in Hamburg gestartet ist Refill Deutschland mittlerweile eine bundesweite Bewegung geworden. Alle Stationen werden auf einer virtuellen Karte im Netz verzeichnet (refill-deutschland.de), auf die jedermann zu jeder Zeit zugreifen kann. Eine praktische Sache für den nächsten Ausflug oder die nächste Stadtbesichtigung! Und: Gerne melden (ammersee@atiptap.org), wenn auch Sie Refill-Station werden wollen! Mitmachen können alle Geschäfte, Restaurants, Filialen, etc., die feste Öffnungszeiten und einen Wasserhahn haben.

Für Sie berichtete Barbara Geiling.

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