Projekt untersucht Eignung des Sees unter ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
Am Ammersee beginnt in diesen Wochen ein Projekt, das für die zukünftige Wärmeversorgung der Region große Bedeutung haben könnte: Unter dem Titel „AmmerSeethermie“ wird untersucht, ob und wie die Wärme des Sees künftig für eine nachhaltige Wärmeversorgung in den Anrainergemeinden genutzt werden kann.
„Grundsätzlich hat die Seethermie großes Potenzial“, sagt KLIMA³-Geschäftsführer Andreas Weigand. „Nun werden die ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprüft, um danach in die Umsetzung gehen zu können.“ Die Energieagentur ist vom bayerischen Wirtschaftsministerium damit beauftragt worden, das Projekt organisatorisch und kommunikativ zu unterstützen.
Ende Januar 2026 ist ein Auftaktworkshop mit den betroffenen Gemeinden, Behörden, Institutionen und Verbänden geplant. Mit dieser ersten Veranstaltung startet die gemeinsame fachliche Arbeit, die bis in das kommende Jahr hineinreichen wird. Die Vorbereitungen laufen bereits jetzt: Relevante Akteure werden eingebunden, bereits vorliegende Daten abgestimmt und die Grundlage geschaffen, um alle Beteiligten auf einen gemeinsamen Informationsstand zu bringen.
Das Projekt begleitet die Untersuchungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt und bereitet parallel bereits vor, wie die Ergebnisse später in den Gemeinden genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem vertiefende Gespräche, die Erarbeitung weiterer Handlungsmöglichkeiten sowie eine transparente und verständliche Kommunikation.
Ziel ist es, am Ende eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Kommunen zu schaffen – und gleichzeitig Erfahrungen zu sammeln, die bayernweit als Orientierung für weitere Seethermieprojekte dienen können.
Für Sie berichtete Herrschinger Spiegel.











