Sie freuen über den Wahlsieg: Bürgermeister Christian Schiller zusammen mit seiner Frau Eva und seinen beiden Söhnen Felix (links) und Valentin (rechts).
Wahlsieg mit 65,5 Prozent der Stimmen
Bereits am frühen Abend stand die Entscheidung im Rathaus fest: Amtsinhaber Christian Schiller (Ein Bürgermeister für Alle) konnte sich mit einem deutlichen Ergebnis von 65,5 Prozent (3574 Stimmen) gegen seine Herausforderin Karin Casaretto (Grünen/BGH) durchsetzen, die auf 34,6 Prozent (1880 Stimmen) kam. Damit tritt Schiller am 1. Mai seine vierte Amtszeit als Bürgermeister an: „Ich fühle mich großartig. Es ist toll, dass ich das Ergebnis von vor sechs Jahren sogar noch verbessern konnte“, freute er sich. Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2020 fuhr Schiller ein um 4,3 Prozent höheres Ergebnis ein. Dass es so eindeutig ausfalle, hätte er nicht gedacht. Das Vertrauen der Bürger in seine 18-jährige Erfahrung wog am Ende schwerer als der Wunsch nach einem personellen Wechsel im Bürgermeisteramt. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,3 Prozent, das entspricht 5566 Stimmen. Insgesamt gibt es in der Gemeinde 8518 Wahlberechtigte. Der neue Gemeinderat Die CSU geht mit 41,3 Prozent (das ist ein Plus von 7,6 Prozent) als Wahlsieger hervor: Mit zwei dazugewonnenen Sitzen ist die Fraktion nun mit zehn Gemeinderäten vertreten. Neu hinzugekommen sind Valentin Schiller und Dr. May- Britt Stumbaum. Die Grünen hingegen sind nur noch mit fünf statt mit sieben Räten vertreten, darunter Karin Casaretto auf Listenplatz 1. Die Bürgergemeinschaft behält vier Sitze – allerdings scheidet Dr. Rainer Guggenberger aus, Nikolaus Eisenblätter kommt neu dazu. Bei der SPD bleibt es bei drei Mandaten. Statt Ulrich Sigl sitzt jetzt Dr. Julia Voigtländer- Bolz im Gemeinderat. Die FDP hat einen Sitz verloren und ist nur noch mit Alexander Keim vertreten. Neu: Mit einem Stimmenanteil von 3,4 Prozent zieht die Linke mit Maximilian Grieshuber in den Rat ein.
Ein Stück Kuchen in Ehren ließen sich der gewählte Bürgermeister Christian Schiller und seine Herausforderin Karin Casaretto nach der Wahl trotzdem schmecken.
Für Sie berichtete Nicole Burk.









