Startschuss für neue Rettungswache

Kategorie: Aktuelles

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Rettungssanitäter Felix Schiller (li.) mit Assistent Hermann Tost vor dem BRK-Heim, dem neuen, vorübergehenden Standort der Rettungswache Herrsching

Das war kein Aprilscherz! Pünktlich zum 1. April ist die Rettungswache Seefeld nach Herrsching umgezogen. Seitdem halten ein Rettungs- und ein Krankenwagen im BRK-Heim in der Keramikstraße in Herrsching die Stellung. Der neue Standort mitten im Wohngebiet ist eine vorübergehend Lösung. Langfristig soll die Wache im Gewerbegebiet beheimatet sein. Bis es soweit ist, haben die Ehrenamtlichen der Bereitschaft Herrsching ihre Bleibe in der Keramikstraße geräumt und übergangsweise Unterschlupf im Forum StaRK Am Landungssteg gefunden. „Die Einsätze des Rettungsdienstes steigen stark“, so Kreisgeschäftsführer Jan Lang vom BRK Starnberg, „und für die Bürger im westlichen Landkreis bedeutet der neue Standort ein Stück zusätzliche Sicherheit.“

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Ausgangspunkt für die Umstrukturierung der Rettungswachen im Landkreis war eine Trend- und Strukturanalyse (TRUST) des Rettungszweckverbandes der Leitstelle Fürstenfeldbruck. Es zeigte Verbesserungsmöglichkeiten für die Standortwahl der Rettungswachen auf. Für Herrsching mit seiner wachsenden Bevölkerungszahl ergab das Gutachten, dass großer Bedarf für eine verbesserte Notfallversorgung herrscht. Daraus folgte die Verlegung der Rettungswache von Seefeld nach Herrsching, um die gesetzliche Hilfsfrist von zwölf Minuten zwischen Alarmierung des Rettungsdienstes und dessen Eintreffen am Ort des Geschehens gewährleisten zu können. Auf dem Gelände der kürzlich errichteten Impfaußenstelle in der Gewerbe-/Ecke Arzberger-Straße sollen ebenfalls sieben Container für die Rettungswache aufgestellt werden. Zuvor müssen aber noch verschiedene baurechtliche Regularien erfüllt werden, teilt das BRK mit. Im BRK-Heim sind nun Rettungs- und Krankenwagen für angekündigte Fahrten untergebracht, das Notarztfahrzeug bleibt in der Schindlbeck-Klinik. Die Rettungswache ist 24 Stunden am Tag einsatzbereit mit jeweils zwölf hauptamtlichen Rettungskräften, die von Ehrenamtlichen der Bereitschaft Herrsching unterstützt werden.

Für Sie berichtete Petra Schmieder. Foto: Presse BRK Starnberg.

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